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VOIP ist schlechter als ISDN: Mythos oder Fakt
11 Januar 2019 - 15:35, by , in Neuigkeiten, No comments
Dieses Vorurteil hält sich bei einigen hartnäckig. Zu Beginn der Internet-Telefonie stimmte dies auch teilweise. Bei einem Telefonat via Internet kann es zu so genannten Paketverlusten kommen. Dies bedeutet das Teile der digitalisierten Audio-Daten (das gesprochene Wort) auf dem Weg zum Empfänger verloren gehen, oder verspätet ankommen. Des weiteren ist die Rede davon, dass die Nutzung von VOIP das Internet verlangsamt. Auch dieses Vorurteil trifft heute nicht mehr zu. Man benötigt für ein Telefonat durchschnittlich eine Leistung von 100kbit/s und einen Ping von unter 100ms (Verzögerung der Übertragung in Millisekunden). In den aktuellen Zeiten des Hochgeschwindigkeit-Internets sind die Probleme verschwunden. Die durchschnittliche Leistung eines Haushalts in Deutschland liegt bei 15,3mbit/s, welche ungefähr 15300kbit/s entsprechen. Es sind also eine ganze Menge Telefonate nötig um die Performance des Internets merklich zu drosseln.
Mittlerweile hat man durch VOIP HD sogar eine bessere Tonqualität als über einen veralteten ISDN Anschluss. Dieses Upgrade der Sprachqualität ist ganz einfach durch die Erweiterung der Bandbreite zu erklären. Wo früher nur Töne im Bereich zwischen 300Hz und 3400Hz aufgenommen wurden, können heute Spannweiten von 50Hz – 7000Hz abgedeckt werden.
Der ehemalige Codec G.711 wurde hier im Festnetzbereich durch den fortschrittlicheren Codec G.722 im ersetzt und ist der neue Standard der HD-Telefonie.
Diese Vorraussetzungen sind im Bereich der mobilen Telefonie natürlich nicht Deckungsgleich, da ein anderes System verwendet wird. In der Regel reicht allerdings eine sog. 3G-Verbindung vollkommen aus. 
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